User-Agent
- Browser —
- Engine —
- Betriebssystem —
- Gerät —
Browser- & Systeminformationen
WebRTC-Leck-Prüfung
WebRTC-Peer-Verbindung wird getestet
Funktioniert mein VPN?
Was können Websites über dich sehen?
Jedes Mal, wenn dein Browser eine Website besucht, verrät er automatisch mehr, als die meisten Menschen ahnen — ohne Anmeldung oder Tracking-Cookie.
Allein aus deiner IP-Adresse:
- Ungefährer Standort — typischerweise auf deine Stadt genau (selten bis zur Straße).
- Internetanbieter (ISP) — das Unternehmen, das deinen Internetzugang bereitstellt.
- Ob du scheinbar ein VPN, einen Proxy oder einen Tor-Ausgangsknoten verwendest — Rechenzentren haben bekannte IP-Bereiche.
- IPv4 oder IPv6 — welche Protokollversion deine Verbindung nutzt.
Aus dem JavaScript deines Browsers (keine Cookies nötig):
- User-Agent — Name, Version, Betriebssystem und Gerätetyp deines Browsers.
- Bildschirmauflösung & Farbtiefe — werden beim Fingerprinting verwendet.
- Zeitzone — deine lokale Zeitzone, unabhängig davon, welches Land deine IP anzeigt.
- Spracheinstellungen — die in deinem Browser eingestellten Sprachen.
- Installierte Schriften, Canvas-Rendering, WebGL — werden zusammen genutzt, um einen für deinen Browser einzigartigen «Fingerabdruck» zu erstellen, selbst ohne Cookies.
Die meisten dieser Informationen werden von deinem Browser automatisch übermittelt, da sie zur Funktionsweise des Webs gehören. Ein datenschutzorientierter Browser wie Firefox mit uBlock Origin und einem guten VPN schränkt erheblich ein, was Websites zuverlässig identifizieren können.
IPv4 vs. IPv6 — Was ist der Unterschied?
IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen, die als vier Zahlen geschrieben werden (z. B. 203.0.113.42). Mit nur ~4,3 Milliarden möglichen Kombinationen waren die IPv4-Adressen weltweit um 2011 faktisch erschöpft. Internetanbieter nutzen heute Techniken wie CGNAT (Carrier-Grade NAT), um Adressen unter vielen Kunden zu teilen — deine «öffentliche» IPv4 wird möglicherweise mit Nachbarn geteilt.
IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen in Hexadezimalgruppen (z. B. 2001:db8:85a3::8a2e:370:7334). Mit 3,4 × 10³⁸ möglichen Adressen wird IPv6 nie erschöpft sein — jedes Gerät kann eine weltweit eindeutige Adresse erhalten. Die IPv6-Verbreitung hat weltweit 40 % überschritten, der Rollout bei Internetanbietern und Ländern ist aber noch uneinheitlich.
Praktischer Unterschied für dich: Zeigt dein Browser sowohl eine IPv4- als auch eine IPv6-Adresse, unterstützt dein Internetanbieter Dual-Stack-Konnektivität. Viele Websites bevorzugen IPv6, wenn verfügbar. VPN-Software leitet in der Regel beides; ältere VPNs leiten manchmal nur IPv4 und können deine IPv6-Adresse offenlegen.
Wann sollte man ein VPN nutzen?
Ein VPN (Virtual Private Network) ersetzt deine öffentliche IP-Adresse durch eine des VPN-Servers und verschlüsselt den Datenverkehr zwischen deinem Gerät und dem VPN. Hier ist eine ehrliche Übersicht, wann es hilft — und wann nicht.
Situationen, in denen ein VPN wirklich hilft:
- Öffentliches WLAN (Cafés, Flughäfen, Hotels) — verschlüsselt Datenverkehr vor Abhörern im lokalen Netzwerk.
- Aktivität vor dem Internetanbieter verbergen — verhindert ISP-Protokollierung oder -Drosselung bestimmter Dienste.
- Geografisch eingeschränkte Inhalte aufrufen — Streaming-Dienste, Nachrichtenseiten oder in deiner Region blockierte Dienste.
- Geostandort bestätigen (dieses Tool) — ermöglicht die Überprüfung, ob die IP des VPN-Servers korrekt angezeigt wird.
Was ein VPN NICHT tut:
- Dich anonym machen — der VPN-Anbieter kann deinen Datenverkehr sehen; er kennt deine Zahlungsdaten.
- Deine Identität auf Websites verbergen, auf denen du eingeloggt bist.
- Dich vor Malware, Phishing oder Browser-Fingerprinting schützen.
Fazit: Nutze ein seriöses VPN mit Keine-Protokolle-Richtlinie für öffentliches WLAN und ISP-Datenschutz. Verlasse dich nicht darauf für vollständige Anonymität.